Geschichts- Wissen

Die Geschichte des Adventskranzes

Am Sonntag, den 29. November 2020 feierten die Christen dieses Jahr den ersten Advent.

An diesem Tag wurde die erste Kerze am Adventskranz angezündet.

 

Den ersten Adventskranz, den es überhaupt gab, hat Johann Hinrich Wichern in seinem Kinderheim "Rauhes Haus" in Hamburg aufgehängt.

So wollte er den Kindern zeigen, wie lange es noch bis Weihnachten ist.

Vom Ersten Advent an wurde jeden Tag eine kleine rote Kerze angezündet und an den 4 Advents- Sonntagen eine große weiße Kerze.

Die Kerzen waren auf einem großen Wagenrad aus Holz angebracht, das an der Decke aufgehängt wurde.

Heute haben die meisten Adventskränze nur noch vier große Kerzen, die an den vier Adventssonntagen angezündet werden.

 

Hier wird euch die Geschichte des ersten Adventskranzes erzählt:

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Klima- Wissen

Energie

Im Video erklärt dir Checker Can, was Energie ist, woher sie kommt und was erneuerbare Energien sind.

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Religions- Wissen

Sankt Martin

Am 11. November ist Martinstag. An diesem Tag denken die Christen an den Heiligen Martin, der als römischer Soldat Martin mit einem Bettler seinen Mantel geteilt hat. Er war immer für die Armen da und hat Ihnen geholfen. Martin wollte irgendwann nicht mehr Soldat sein und stattdessen nur noch Gutes tun.

Am Tag, als er gestorben war, kamen die Menschen mit Lichtern zu seiner Beerdigung.

Er wurde später von der katholischen Kirche heilig gesprochen, weil er so gelebt hat, wie es der christliche Glaube verlangte und er den Menschen geholfen hat.

Seit dem nennt man ihn Sankt Martin (St. Martin) oder Heiliger Martin und man denkt an diesem Tag mit Laternenlicht an ihn und seine guten Taten.

 

Frage doch deine Eltern, ob du am 11. November wenn es dunkel ist, mit deiner Laterne ein bisschen durch die Straßen laufen darfst.

Natürlich kannst du auch an jedem anderen Tag das Dunkel mit deiner Laterne erleuchten.

 

Wenn du eine Laterne basteln willst, findest du eine Anleitung dazu bei den Bastel- Ideen.

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In diesem Video wird dir die Geschichte vom Heiligen Martin erzählt:

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Zum Martinstag gibt es hier noch ein tolles Lied !


Traditions- Wissen

Halloween

Wieso gibt es Halloween eigentlich?

 

Halloween gibt es schon sehr lange. Viele Geschichten erzählen davon, wie der Tag entstanden sein könnte.

Der Name Halloween ist eine  Kurzform von "all hallows' evening".

Das ist englisch und bedeutet "Allerheiligen- Abend".

Am 1. November ist nämlich der christliche Feiertag "Allerheiligen".

An diesem Tag denken die Christen an die Verstorbenen.

Aber mit diesem Feiertag hat Halloween nicht viel zu tun.

Tatsächlich ist der Halloween- Brauch schon viel älter als dieser Feiertag.

 

Halloween gibt es wahrscheinlich schon seit mehr als 2000 Jahren.

Damals feierten die Kelten aus England, Irland und Nordfrankreich das Ende des Sommers und der Erntezeit.

Für sie begann das neue Jahr am ersten November und das wurde (wie bei uns an Silvester) am Vorabend gefeiert.

 

 

Keltischer Brauch

 

Die Kelten glaubten, dass in der Nacht zum neuen Jahr Hexen, Geister und andere unheimliche Gestalten die Erde besuchen.

Sie erzählten sich auch, dass in dieser Nacht die Seelen der Verstorbenen auf die Erde zurückkommen und in ihr Zuhause zurückkehren.

Die vielen heimatlosen Seelen und Geister, die den Weg nach Hause nicht finden, würden dann die Menschen erschrecken.

Um sie zu verscheuchen, zündeten die Kelten Feuer an, verkleideten sich und zogen mit viel Lärm durch die Straßen.

 

 

Woher kommt der Kürbis?

 

Die ausgehöhlten Kürbisse gehen auf eine spannende Geschichte zurück :

Die Legende von Jack O' Lantern.

 

Jack war ein Gauner und Betrüger, der in seinem Leben nur wenig Gutes getan hatte.

Sogar den Teufel soll Jack einmal betrogen haben.

Als Jack starb, wurde er nicht im Himmel aufgenommen.

Und sogar der Teufel wollte Jack in der Hölle nicht haben.

Der Teufel schickte Jack dorthin zurück, wo er hergekommen war.

Weil der Weg dorthin aber sehr dunkel und kalt war, hatte der Teufel ein bisschen Mitleid.

Er gab Jack eine glühende Kohle aus dem Höllenfeuer mit.

Jack steckte die glühende Kohle in eine ausgehöhlte Rübe, die er auf dem Weg zur Hölle gegessen hatte.

Seit dieser Zeit muss Jack mit seiner Rübenlaterne durch die Dunkelheit wandern.

Auf Englisch nennt man ihn deshalb auch "Jack O'Lantern", also "Jack mit der Laterne".

 

 

Kürbisse mit Fratzen

 

Als sich Halloween und die Legende von Jack O'Lantern in den USA verbreitete, wurde aus der Rübe ein Kürbis.

Denn Kürbisse gab es in den USA sehr viele.

Um den Geistern zusätzlich Angst zu machen, wurde außerdem ein gruseliges Gesicht in den ausgehöhlten Kürbis geschnitzt.

Mittlweile hat sich der Brauch in vielen Ländern der Welt verbreitet.

Auch bei uns in Deutschland werden Rüben- und Kürbisgeister geschnitzt.

                                                  Quelle: zdf.de/kinder/logo/halloween 

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  Zuckerrüben                           Kürbisse                                Halloween- Kürbisse


Natur- Wissen

Zugvögel

Kraniche auf dem Weg in den Süden.

Sie fliegen in V- Formation. Das spart Kraft.

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Im Herbst ziehen viele Vögel vom Norden in den Süden, weil sie dort im Winter mehr Nahrung finden. Diese Vögel nennt man Zugvögel.

Zu den Zugvögeln gehören zum Beispiel Störche, Kraniche, das Gartenrotschwänzchen und die Küstenseeschwalbe.

 

Das sind alles Vögel, die sich entweder von Insekten oder Reptilien ernähren.

Und da es im Winter bei uns keine Insekten oder Reptilien zu fangen gibt, fliegen die Zugvögel rechtzeitig in den wärmeren Süden.

Vögel, die Samen und Körner fressen, müssen nicht in den Süden fliegen.

Sie finden bei uns auch im Winter genügend Futter oder sind Gäste an unseren Futterhäuschen.

Auf der Seite des Bundesamtes für Naturschutz findest du noch viele weitere interessante Informationen zu Zugvögeln und zu vielem mehr:

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