Religions- Wissen

Was ist eigentlich Pfingsten ?

Pfingsten ist ein christliches Fest. Es wird am 50. Tag nach Ostern gefeiert.

Es ist so etwas wie der "Geburtstag der Kirche".


Religions- Wissen

Warum feiert man eigentlich Ostern, warum gibt es Ostereier und was hat das Fest mit Jesus zu tun ?

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Weltall- Wissen

Wie eine "Sternschnuppe" entsteht

In unserem Sonnensystem gibt es nicht nur die Sonne, die Planeten und ihre Monde, sondern auch viele kleine und große Gesteinsbrocken, die um die Sonne kreisen. 

Diese Gesteinsbrocken heißen Meteoroiden. Sind sie groß, kann man sie auch Asteroiden nennen.

Die kleinsten Gesteinsbrocken können so winzig sein wie Staub, die größten einen Durchmesser von mehreren Kilometern haben. Manche sind so groß wie ein Haus, andere nur so groß wie deine Faust. Große Meteoroiden sind viel seltener als kleine.

 

Eine Sternschnuppe entsteht, wenn so ein kleiner Meteoroid auf die Atmosphäre der Erde trifft. 

Die Erde und die Meteoroiden sausen auf ihren Umlaufbahnen um die Sonne sehr sehr schnell.

 

Die Erde legt zum Beispiel in jeder Sekunde 30 Kilometer zurück.

Das ist eine Geschwindigkeit von 108.000 km/h.

Der Schall ist etwa 1250 km/h schnell, also langsamer als die Erde.

Das Licht schafft mehr als eine Milliarde Kilometer in einer Stunde, ist also viel viel schneller.

 

Die "Erde" bräuchte nur eine Sekunde, um von Gomadingen nach Reutlingen zu kommen,

der "Schall" bräuchte 86 Sekunden und das Licht nur 0,000108 Sekunden.

 

Wenn sich ein Meteoroid und die Erde "treffen", dann geschieht das also mit einer enormen Geschwindigkeit. Ab dem Moment, an dem der Meteoroid auf die Erdatmosphäre trifft, nennt man ihn Meteor.

 

Die Erde ist von einer Lufthülle umgeben, die Atmosphäre heißt.

Wenn der Meteor mit hoher Geschwindigkeit durch diese Lufthülle in Richtung Erde fliegt, entsteht Reibung.

Der Meteor und die Luftteilchen reiben aneinander. Und Reibung erzeugt immer Wärme.

Wenn du zum Beispiel deine Hände schnell aneinander reibst, werden sie auch warm.

Je schneller eine Sache an eine andere reibt, desto heißer wird es. (Das haben die Steinzeitmenschen zum Beispiel beim Feuermachen genutzt.)

 

Weil der Meteor sehr sehr schnell ist, wird er auch sehr sehr heiß. Er wird so heiß, dass Teile des Meteors nicht nur zu Dampf werden, sondern sogar in einen ganz speziellen Zustand übergehen. Diesen Zustand nennt man Plasma. (Alle Sterne bestehen aus Plasma, so auch unsere Sonne. Teile einer Kerzenflamme oder von Gewitterblitzen bestehen auch aus Plasma.) Das Plasma erzeugt dann die Leuchtspur des Meteors am Himmel, die wir "Sternschnuppe" nennen. Eine Sternschnuppe ist also kein Stern, sondern ein Meteor, der durch Reibung an den Luftteilchen der Atmosphäre heiß wird und "glüht".

 

Damit eine Sternschnuppe zu sehen ist, reicht es tatsächlich schon aus, wenn der Meteor so groß wie ein kleines Reiskorn ist. Die allermeisten Meteore sind sehr klein und "verdampfen" komplett, wenn sie durch die Lufthülle der Erde fliegen.

Aber manche sind so groß, dass noch ein Stück von ihnen übrigbleibt, das dann unten auf der Erdoberfläche einschlägt.

Solche Stücke heißen Meteoriten. Meteoriten sind sehr spannend, weil man durch sie viel über das Sonnensystem und den Weltraum lernen kann, da sie ja direkt aus dem Weltraum zu uns auf die Erde kommen.

 

In bestimmten Teilen der Umlaufbahn der Erde gibt es besonders viele Meteoroiden.

Jedes Jahr, wenn die Erde solch einen Bereich durchläuft, gibt es besonders viele Meteoroiden, die mit der Erde zusammentreffen und daher können wir dann hier auf der Erde am Himmel sehr viele "Sternschnuppen" sehen.

Man nennt das auch einen Meteorstrom oder Meteorschauer.

 

Einen solchen Meteorschauer gibt es zum Beispiel im Sommer immer vom 17. Juli bis zum 24. August. Dieser spezielle Meteorschauer im Sommer heißt "Perseiden- Schauer".

(Die Erde kreist übrigens auf ihrer immer gleichen Umlaufbahn in einem Jahr ein Mal um die Sonne. Sie saust daher regelmäßig durch die gleichen Felder von Meteoroiden.)


Traditions- Wissen

Woher kommen eigentlich die Begriffe Fastnacht, Karneval oder Fasching und warum verkleidet man sich ?

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Religions- Wissen

Die Traumfänger der Indianer

Eine Legende erzählt die Geschichte der Traumfänger, die die Indianer bis heute herstellen und in ihren Schlaf- und Kinderzimmern aufhängen. Sie sollen die bösen Träume einfangen und die guten Träume zum Schlafenden leiten.

Wenn du dir auch einen Traumfänger basteln willst, schau doch mal hier vorbei:

Und hier nun die Legende (religiöse Geschichte) über den ersten Traumfänger:

 

In früheren Zeiten hatte ein Kind eines Indianer- Stammes jede Nacht böse Träume, schreckte hoch und weinte. Seine Mutter machte sich deswegen sehr große Sorgen und suchte in ihrer Verzweiflung Hilfe bei der alten, weisen Spinnenfrau. Diese hörte sich die Sorgen der Mutter an und zeigte ihr das Geheimnis des Traumfängers.

Aus Weidenzweigen band sie den Ewigen Ring des Lebens, webte darin ein Spinnennetz mit einem Loch in der Mitte und schmückte den Traumfänger dann mit Federn, Perlen, Heil- und Edelsteinen.

Die guten Träume sollten durch das Loch schlüpfen und an den herabhängenden Federn zu dem schlafenden Kind gelangen. Die Steine sollten das Kind beschützen.

Die bösen Träume sollten sich aber im Spinnennetz verheddern und an ihm kleben bleiben, damit sie am Morgen mit dem ersten Sonnenstrahl für immer verschwinden würden.

Die Indianerin ging mit dem Traumfänger der Spinnenfrau zurück in ihr Dorf und hängte den Traumfänger in ihrem Zelt (Tipi) auf.

In der nächsten Nacht schlief ihr Kind so ruhig und so tief wie schon lange nicht mehr. Kein böser Traum störte es beim Schlafen.

Seit dieser Zeit bewahren die Indianer das Geheimnis des Traumfängers und geben es von Generation zu Generation weiter.


Natur- Wissen

Wissenswertes zu Schnee und Schneebällen

Es beginnt in einer Wolke viele viele Kilometer über der Erde, in der eisige Temperaturen weit unter 0°C herrschen.

Eine Wolke besteht aus winzigkleinen Wasserteilchen und diese winzigkleinen Wasserteilchen der Wolke gefrieren in Verbindung mit winzigen Staubkörnern zu kleinen Eisteilchen.

Ein Eisteilchen besteht aus sechs gefrorenden Wasserteilchen mit einem Staubkorn in der Mitte. So entsteht eine 6- eckige Form.

Mit der Zeit werden die Eisteilchen immer größer, weil sich immer mehr Eisteilchen zusammentun.

Wenn diese gewachsenen Eisteilchen schwer genug sind (aber sie sind dabei immernoch so leicht, dass man ihr Gewicht kaum messen kann), fallen sie langsam auf die Erde herunter. Egal wie groß sie geworden sind, sie sind immer noch 6- eckig !

Auf ihrem Weg zur Erde sausen die Eisteilchen durch feuchte Luft und dabei gefriert der Wasserdampf aus der Luft an den sechs Ecken eines jeden Eisplättchens fest.

So bilden sich die einzelnen Schneekristalle, die alle anders, aber immer wie 6- eckige Sternchen aussehen. Kein Schneekristall sieht aus wie ein anderer.

Auf ihrem weiteren Weg zu Erde verbinden oder verhaken sich einzelne Schneekristalle miteinander. So bilden sich ganze Schneeflocken.

Viele viele Schneeflocken, lassen dann eine wunderschöne Winterlandschaft entstehen.

Große Schneeflocken bilden sich übrigens am besten, wenn sich viel Wasserdampf in der Luft befindet (also eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht).

Mit solch einem feuchten Schnee kann man auch besonders gute Schneebälle machen, Schneemänner bauen oder Iglus errichten.

So können Schneekristalle zum Beispiel aussehen:

Hier erfährst du viele interessante Dinge zum Schnee:

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Religions- Wissen

Der Heilige Nikolaus

Der Heilige Nikolaus hat wirklich gelebt und viel Gutes getan, vor allem für die Kinder.

Er wurde vor über 1500 Jahren in der heutigen Türkei geboren, wurde Bischof und half den armen Leuten mit Geld, Nahrung und Geschenken.

Man gedenkt seiner am 6. Dezember, dem Nikolaustag.

Nikolaus ist der Schutzpatron der Schüler und Kinder.

 

Hier kannst du dir die Geschichte des Heiligen Nikolaus anhören und ansehen:

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Geschichts- Wissen

Die Geschichte des Adventskranzes

Am Sonntag, den 20. Dezember 2020 feierten die Christen letztes Jahr den Vierten Advent.

An diesem Tag wurde die vierte Kerze am Adventskranz angezündet.

 

Den ersten Adventskranz, den es überhaupt gab, hat Johann Hinrich Wichern in seinem Kinderheim "Rauhes Haus" in Hamburg aufgehängt.

So wollte er den Kindern zeigen, wie lange es noch bis Weihnachten ist.

Vom Ersten Advent an wurde jeden Tag eine kleine rote Kerze angezündet und an den 4 Advents- Sonntagen eine große weiße Kerze.

Die Kerzen waren auf einem großen Wagenrad aus Holz angebracht, das an der Decke aufgehängt wurde.

Heute haben die meisten Adventskränze nur noch vier große Kerzen, die an den vier Adventssonntagen angezündet werden.

 

Hier wird euch die Geschichte des ersten Adventskranzes erzählt:

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Klima- Wissen

Energie

Im Video erklärt dir Checker Can, was Energie ist, woher sie kommt und was erneuerbare Energien sind.

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Religions- Wissen

Sankt Martin

Am 11. November ist Martinstag. An diesem Tag denken die Christen an den Heiligen Martin, der als römischer Soldat Martin mit einem Bettler seinen Mantel geteilt hat. Er war immer für die Armen da und hat Ihnen geholfen. Martin wollte irgendwann nicht mehr Soldat sein und stattdessen nur noch Gutes tun.

Am Tag, als er gestorben war, kamen die Menschen mit Lichtern zu seiner Beerdigung.

Er wurde später von der katholischen Kirche heilig gesprochen, weil er so gelebt hat, wie es der christliche Glaube verlangte und er den Menschen geholfen hat.

Seit dem nennt man ihn Sankt Martin (St. Martin) oder Heiliger Martin und man denkt an diesem Tag mit Laternenlicht an ihn und seine guten Taten.

 

Frage doch deine Eltern, ob du am 11. November wenn es dunkel ist, mit deiner Laterne ein bisschen durch die Straßen laufen darfst.

Natürlich kannst du auch an jedem anderen Tag das Dunkel mit deiner Laterne erleuchten.

 

Wenn du eine Laterne basteln willst, findest du eine Anleitung dazu bei den Bastel- Ideen.

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In diesem Video wird dir die Geschichte vom Heiligen Martin erzählt:

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Traditions- Wissen

Halloween

Wieso gibt es Halloween eigentlich?

 

Halloween gibt es schon sehr lange. Viele Geschichten erzählen davon, wie der Tag entstanden sein könnte.

Der Name Halloween ist eine  Kurzform von "all hallows' evening".

Das ist englisch und bedeutet "Allerheiligen- Abend".

Am 1. November ist nämlich der christliche Feiertag "Allerheiligen".

An diesem Tag denken die Christen an die Verstorbenen.

Aber mit diesem Feiertag hat Halloween nicht viel zu tun.

Tatsächlich ist der Halloween- Brauch schon viel älter als dieser Feiertag.

 

Halloween gibt es wahrscheinlich schon seit mehr als 2000 Jahren.

Damals feierten die Kelten aus England, Irland und Nordfrankreich das Ende des Sommers und der Erntezeit.

Für sie begann das neue Jahr am ersten November und das wurde (wie bei uns an Silvester) am Vorabend gefeiert.

 

 

Keltischer Brauch

 

Die Kelten glaubten, dass in der Nacht zum neuen Jahr Hexen, Geister und andere unheimliche Gestalten die Erde besuchen.

Sie erzählten sich auch, dass in dieser Nacht die Seelen der Verstorbenen auf die Erde zurückkommen und in ihr Zuhause zurückkehren.

Die vielen heimatlosen Seelen und Geister, die den Weg nach Hause nicht finden, würden dann die Menschen erschrecken.

Um sie zu verscheuchen, zündeten die Kelten Feuer an, verkleideten sich und zogen mit viel Lärm durch die Straßen.

 

 

Woher kommt der Kürbis?

 

Die ausgehöhlten Kürbisse gehen auf eine spannende Geschichte zurück :

Die Legende von Jack O' Lantern.

 

Jack war ein Gauner und Betrüger, der in seinem Leben nur wenig Gutes getan hatte.

Sogar den Teufel soll Jack einmal betrogen haben.

Als Jack starb, wurde er nicht im Himmel aufgenommen.

Und sogar der Teufel wollte Jack in der Hölle nicht haben.

Der Teufel schickte Jack dorthin zurück, wo er hergekommen war.

Weil der Weg dorthin aber sehr dunkel und kalt war, hatte der Teufel ein bisschen Mitleid.

Er gab Jack eine glühende Kohle aus dem Höllenfeuer mit.

Jack steckte die glühende Kohle in eine ausgehöhlte Rübe, die er auf dem Weg zur Hölle gegessen hatte.

Seit dieser Zeit muss Jack mit seiner Rübenlaterne durch die Dunkelheit wandern.

Auf Englisch nennt man ihn deshalb auch "Jack O'Lantern", also "Jack mit der Laterne".

 

 

Kürbisse mit Fratzen

 

Als sich Halloween und die Legende von Jack O'Lantern in den USA verbreitete, wurde aus der Rübe ein Kürbis.

Denn Kürbisse gab es in den USA sehr viele.

Um den Geistern zusätzlich Angst zu machen, wurde außerdem ein gruseliges Gesicht in den ausgehöhlten Kürbis geschnitzt.

Mittlweile hat sich der Brauch in vielen Ländern der Welt verbreitet.

Auch bei uns in Deutschland werden Rüben- und Kürbisgeister geschnitzt.

                                                  Quelle: zdf.de/kinder/logo/halloween 

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  Zuckerrüben                           Kürbisse                                Halloween- Kürbisse


Natur- Wissen

Zugvögel

Kraniche auf dem Weg in den Süden.

Sie fliegen in V- Formation. Das spart Kraft.

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Im Herbst ziehen viele Vögel vom Norden in den Süden, weil sie dort im Winter mehr Nahrung finden. Diese Vögel nennt man Zugvögel.

Zu den Zugvögeln gehören zum Beispiel Störche, Kraniche, das Gartenrotschwänzchen und die Küstenseeschwalbe.

 

Das sind alles Vögel, die sich entweder von Insekten oder Reptilien ernähren.

Und da es im Winter bei uns keine Insekten oder Reptilien zu fangen gibt, fliegen die Zugvögel rechtzeitig in den wärmeren Süden.

Vögel, die Samen und Körner fressen, müssen nicht in den Süden fliegen.

Sie finden bei uns auch im Winter genügend Futter oder sind Gäste an unseren Futterhäuschen.

Auf der Seite des Bundesamtes für Naturschutz findest du noch viele weitere interessante Informationen zu Zugvögeln und zu vielem mehr:

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